Rühl´sches Spritzgebäck

Wer mir auf Instagram oder Twitter folgt weiß, dass gestern im Hause Rühl die ersten Plätzchen gebacken wurden. Wobei Plätzchen falsch ist: Es gab die erste Ladung Spritzgebäck! Hergestellt wurde das ganze nach Rühl´schem Familienrezept. Eigentlich ist die ganze Sache ganz einfach, deshalb hier schnell erklärt:

Zutaten:

  • 250g Butter
  • 2 Eier
  • 200g gemahlene Nüsse (ich nehme Haselnüsse)
  • 250g Zucker
  • 400g Mehl
  • 1 Vanillepäckchen

 

Ablauf / Anleitung:
Man nehme alle Zutaten der aufgeführten Liste, vermische sie in einer Schüssel und knete sie gut durch bis sich eine Masse ergibt. Anfangs wirkt es als würde Flüssigkeit fehlen, aber das täuscht und alles wird ein großer klumpen.
Die Masse kann dann durch einen Fleischwolf (unserer ist ein sehr alter Alexanderwerk der Größe 8) mit Spritzgebäckaufsatz gedreht und nach belieben in Form auf ein Blech gelegt werden. Bis zur gewünschten Bräunung im Ofen bei ca. 180°C backen lassen. Nach dem Abkühlen wird das Gebäck fest und knusprig.

Lasst es euch schmecken!

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KDiL: Juch!

Letzten Sonntag habe ich über Sacharja 9,9 predigen dürfen. Dort heißt es im ersten Teil:

„Du, Tochter Zion, freue dich sehr, und du, Tochter Jerusalem, jauchze!“

Jauchze. JAUCHZE??? JAUCHZE!!!

Was ist das für ein Wort? Gut, dass der Duden auf solche Fragen Antworten hat.

Duden:

  • „seiner Freude, Begeisterung durch Rufe, Schreie Ausdruck geben; laut jubeln“
  • „(veraltend) jemandem jubelnd seine Freude, seinen Dank sagen“
  • Herkunft: mittelhochdeutsch jūchezen, eigentlich = den Freudenruf »juch!« ausstoßen

Das erste ist genau das, was ich erwartet habe. Da der Vers ja parallel aufgebaut ist konnte man das schon mit geringem Aufwand ablesen. Somit ist auch die zweite Option nicht überraschend.

Die Herkunft liebe ich einfach: Den Freudenruf „Juch!“ ausstoßen.

Hast du schonmal vor Freude „juch“ gerufen? Vielleicht „juhu“, ich glaub die Worte sind verwandt.

Ich liebe solche Kleinigkeiten. Solche Erkenntnisse machen mir Freude. Vielleicht hat dich diese kleine Ausführung zum schmunzeln gebracht, vielleicht gebildet oder gelangweilt.

Ich werde in Zukunft häufiger meiner Freude durch „Juch!“ Ausdruck verleihen. Machst du mit?

LifeHack- MacMail Markierungen benennen

Ich bin ein Mac-User seit vielen Jahren. Mein erstes MacBook war auch das erste Macbook, das es jemals gab. Ein guter alter Plastikkasten, der immer noch zuverlässig läuft, auch wenn die Software nicht mehr weitergeführt wird.

Aktuell arbeite ich mit MacMini, iPad und iPhone. Eine Sache, die ich gerne nutze, aber mich immer wieder irritiert sind die Markierungen („Flaggen“) in der Mail-App.

Besonders stört mich, dass die Farben der Markierungen auf iOS nicht übertragen werden (hier sind alle orange markiert).

Für ein zweites Problem habe ich eine Lösung gefunden. Ich hab immer vergessen welche Farbe ich für welche Kategorie benutze. Ich habe lange in Einstellungen etc. gesucht bis ich es aufgegeben habe, die Farben umzubenennen. Die Lösung fand ich dann bei OSXDaily. Hier zusammengefasst und auf deutsch:

  1. Mail öffnen und Postfachliste anzeigen lassen (über „Darstellungen“ oder Shortcut: ⇧⌘M).
  2. Mails in den gewünschten Farben markieren. Dann erscheint unter den Postfächern „Markiert“ als eine Art intelligenter Ordner für markierte Mails.
  3. Ganz einfach können dann hier über einen Rechtsklick und „Postfach umbenennen…“ die Markierungen umbenannt werden.

Hoffe der Tipp konnte euch helfen.

PS: Falls @Tim_Cook hier mitliest: Bitte mach es uns einfacher und lass uns die unterschiedlichen Markierungen auch auf iOS-Geräten sehen. Danke

Auf dem Wasser gehen

Ich schaue gerne bei Youtube Videos, die mich zumindest gefühlt etwas klüger machen. Dazu gehören Kanäle wie It´s OK To Be Smart, Vox oder TED. Die sind alle auf englisch und es gibt noch viele andere mehr, aber das als kleine Auswahl.

Ein Video hat mich in den letzten Tagen besonders nachdenklich gemacht. Es geht in ihm um folgende Thema (und deshalb heißt es auch so):„The Cheerios Effect“.

Anschauen und dann weiterlesen:

https://www.youtube-nocookie.com/embed/mbKAwk-OG_w?rel=0

→ 5 Minuten und 35 Sekunden später

Besonders interessant war es für mich ab der Zeit 3:02 Minuten: Ich musste dabei an die Geschichte von Jesus und Petrus auf dem Wasser denken. Die Jünger sehen Jesus auf dem Wasser laufen. Petrus will mit Jesus auf dem Wasser gehen.

Jesus sagte: »Komm!« Da stieg Petrus aus dem Boot, ging über das Wasser und kam zu Jesus. Aber auf einmal merkte er, wie stark der Wind war und bekam Angst. Er begann zu sinken und schrie: »Herr, rette mich!« Sofort streckte Jesus ihm die Hand entgegen und hielt ihn fest. Er sagte zu Petrus: »Du hast zu wenig Vertrauen. Warum hast du gezweifelt?«
(Matthäus 14,29-31 – BasisBibel)

Vielleicht überbewerte ich da etwas. Ich finde es super spannend, dass dieser „Oberflächenspannung-Trick“ nicht funktioniert, wenn die beiden Teile zu unterschiedlich sind. Dann stoßen ein Reißzweck und seine Plastikhülle oder eine Büroklammer und ein Cheerio sich gegenseitig ab. Sie können nicht zusammen kommen.

Der Glaube von Jesus und der von Petrus haben nicht zusammen gepasst.
Sie konnten sich auf dem Wasser nicht treffen.

Vielleicht weit her geholt, oder was denkst du darüber?

KDiL- Spiegel

Ist dir bewusst, dass du dich noch nie „echt“ gesehen hast? Du hast auch gar keine Chance dich komplett real und live zu sehen. Es wird nie passieren. Wenn du jetzt denkst: „Das ist nichts Neues!“: Gratulation! Glückwunsch!

Ich dachte Jahre, wenn nicht sogar Jahrzehnte lang, dass mein Haar-Scheitel von meiner rechten zu meiner linken Seite verläuft. Also entweder bist du besonders klug oder ich eben nicht.
Du siehst dich in einem Spiegel nie „echt“, sondern immer spiegelverkehrt!

Andere dagegen sehen dich wie du aussiehst. Sie sehen deine Frisur, Kleidung, Mimik und Gestik. Eben nur das Außen.
Was keiner sieht, aber du kennst, ist dein Inneres. Deine Gefühle, deine Wünsche, deine Erwartungen. Die kennst nur du.

Gott allein sieht dich komplett! Innen und außen. Ganz komplett.

Wie siehst du dich im Spiegel?
Wie kannst du der werden der du bist?

LifeHack: Pfandflasche zurückgeben

Vielleicht hast du dich schonmal gewundert, warum Pfandfladchen (ich spreche von 1,5 Liter Einwegflaschen) alle so gleich aussehen. Ärgerst du dich jedes Mal, wenn du deine Flaschen zurück gibst, dass du sie „aufblasen“ musst, dass der Automat den Code ordentlich lesen kann?

Was ist, wenn ich dir sagen würde, dass diese beiden Dinge fest miteinander verbunden sind?

Eine Pfandflasche ist genial konstruiert und ihre Form hat einen wichtigen Nutzen. Sie hat den blumenförmigen Standfuß, dann die breit glatte Fläche für die Banderole, gefolgt von der Taille, an der sie jeder festhält. Kurz vor dem Verschluss wird die Flasche erneut dicker und „härter“. Der letzte Teil ist der für uns wichtige. Er ist so konstruiert (zumindest unterstelle ich ihm das), dass er nicht wieder nachgibt, wenn er eingedrückt wird.
Es ist der Teil der Flasche, den du fest zusammendrücken solltest, wenn du die Flasche in den Automaten wirfst. Du musst sie nicht aufschrauben, hinein pusten und wieder zuschrauben. Einfach die geschlossene Flasche am oberen, runden, festen Teil drücken und die natürliche Verformung des unteren Bereichs wird ausgeglichen.

Also keine Flaschen mehr aufblasen, sondern bitte fest drücken.

Empfehlung: smile.amazon.de

Jeder kauft gern ein und mittlerweile ist es normal geworden alles im Internet zu kaufen. Unumgänglich ist dabei Amazon. Nicht nur shoppen ist dort möglich, sondern auch Filme und Serien ansehen, Musik hören oder Fotos speichern und weltweit abrufen. Heute soll es um einen anderen Bereich des Großkonzerns gehen: Amazon-Smile. Dabei hat es wenig mit Gefühlen oder einem Lächeln zu tun. Amazon-Smile bietet die Möglichkeit mit den ohnehin getätigten Einkäufen ein bisschen Gutes zu tun. Wird über smile.amazon.de eingekauft spendet der Konzern an ein von dir selbst gewähltes Projekt. Genau 0,5 Prozent der Einkaufssumme gibt das Unternehmen an die bevorzugte Organisation weiter, ohne Abzüge und ohne Preiserhöhung für den Kunden. Heißt praktisch: Für einen 1000€ Einkauf spendet Amazon 5€.

Das ist nicht viel und klingt wie ein Tropfen auf den heißen Stein. Wer aber ohnehin bei Amazon einkauft kann damit ein bisschen helfen.

Einziger Haken: Man muss gezielt über die Seite von Amazon-Smile einkaufen. Es ist wichtig, dass dort dann die gewünschte Organisation ausgewählt wurde.

Ich weiß nicht wie ernst es Amazon mit dem Datenschutz an dieser Stelle nimmt. Ich habe von amerikanischen Youtubern gelesen, die die verrücktesten Gegenstände, die über ihren Amazon-Smile-Link erworben wurden, vorgestellt haben. Irgendwoher müssen sie das ja wissen (wer mehr dazu weiß, darf gerne nen Kommentar da lassen).

Ich glaube, dass es gut ist sich Gedanken zu machen, wie wir mit unserem Geld (und den anderen uns anvertrauten Ressourcen) umgehen. Wem stellen wir sie zur Verfügung und wie nutzen wir sie selbst. Ich unterstütze mit meinen Amazon-Smile-Käufen die Evangelische Hochschule Tabor.

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